Wearables – kleine am Körper tragbare Computer

Seit einigen Wochen ist die Apple-WATCH vorzubestellen und dies nehmen wir für uns als Gelegenheit über Wearables nachzudenken. Laut Statista soll es bis 2018 einen Umsatz von etwa neun Milliarden Euro mit den sogenannten Wearables geben. Also durchaus ein ernstzunehmendes Geschäftsfeld das stetig wächst, welches wir uns nun näher anschauen.

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Samsung Galaxy Gear – Smartwatch

Was sind Wearables eigentlich und wie sieht unsere Zukunft mit diesen Gadgets aus?

Wearables sind Geräte die man unmittelbar am Körper trägt und einen permanenten Austausch zwischen Smartphone und dem jeweiligen Wearable ermöglicht. Dies können unter anderem Uhren, Armbänder, Socken, Einlegesohlen, Brillen, T-Shirts, Sport BHs, aber auch kleine Sensoren sein die wir beispielsweise am Oberarm tragen. Die Funktionen sind momentan klar fokussiert auf unsere Gesundheit. Wir haben eine breite Palette an Möglichkeiten unseren Puls zu messen, nachzuvollziehen wie oft wir uns an einem Tag bewegt haben oder unseren MP3 Player anzusteuern. Einige Wearables sind auch in der Lage direkt mit unserem Smartphone zu kommunizieren und innerhalb einer App verschiedene Daten aufzuzeichnen. Damit kann der ambitionierte Hobbyläufer seine Trainingsfortschritte dokumentieren und sich mit andern Hobbyläufern messen. Der vielbeschäftigte Angestellte der nach der Arbeit ins Fitnessstudio fährt kann mittels einem oder mehreren Sensoren an Armen und Beinen Feedback visuell oder auditiv erhalten. Das gekoppelte Smartphone kann, mit Hilfe der App, Hinweise geben ob man die richtigen Bewegungsabläufe ausführt. Die in der App hinterlegten Algorithmen errechnen ob der gewünschte Trainingserfolg erreicht wird. Die viel diskutierten Smartwatches können uns anzeigen, wenn Nachrichten eingehen, aufzeichnen wie viele Meter beim joggen zurückgelegt wurden oder ermöglichen neue Wege, via haptischem Signal, direkt miteinander in Kontakt zu treten. Einlegesohlen können Druckpunkte aufzeichnen, die beim gehen oder joggen entstehen und somit einem Arzt helfen zu analysieren ob eventuell eine Fehlstellung vorliegt.

Der Fokus der Wearables rückt momentan stark in Richtung Kommunikation, Alltagsbegleiter und Modeaccessoire. Wie wichtig wird es sein, ein gut gestaltetes Wearable zu haben, dem man nicht ansieht das es eines ist? Wie entwickeln sich unsere Kommunikationsformen untereinander? Bereits heute gibt es viele Menschen, die ausschließlich auf ihr Smartphone starren. Wird es mit einer Smartwatch besser oder sogar noch schlimmer? Wir denken, es kommt darauf an wie sich die Interaktion zwischen Uhr und Mensch gestaltet. Je besser wir die Anwendung auf der Uhr gestalten, umso besser können wir beispielsweise darauf Einfluss nehmen, dass Unterhaltungen nicht unnötig gestört werden.

Diese und noch viele weitere Möglichkeiten können wir nutzen und somit unser Leben verbessern. Sind wir tatsächlich in der Lage unser Leben mit diesen Gadgets zu vereinfachen und helfen sie uns wirklich ein gesünderes Leben zu führen? Dies wird wohl letztendlich beim Nutzer bleiben.

Wir bei Cogneus machen uns Gedanken wie wir die Funktionen, Daten und Möglichkeiten der Wearables in passende und informative Anwendungen bringen können. Wir entwickeln Konzepte für die interaktiven Benutzeroberflächen und machen Daten sicht- und erlebbar. Somit hat der Nutzer ein größtmögliches Erlebnis mit seinen Wearables.

 

 

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